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Dienstag, 22. August 2017

Mitteilungen für Rohr

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27.01.2017 11:54 Alter: 207 Tage
Kategorie: Bürgerbrief, Werbung Startseite
Von: Andrea Rauth

Zur Sache - Ihr Bürgermeister informiert


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit dem Jahreswechsel hat es eine lange Tradition, dass unsere Vereine in ihren Jahreshauptversammlungen auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicken. In diesem Rahmen werden langjährige Mitglieder geehrt. Insbesondere auch bei den Orts- und Stützpunktwehren mit Urkunden und Ehrenzeichen des Bayerischen Innenministers. Leider konnte ich krankheitsbedingt den Jahreshauptversammlungen heuer nicht beiwohnen. Ich danke an dieser Stelle allen Geehrten, die sich im Ehrenamt seit Jahrzehnten im Dienste unserer Gemeinde vorbildlich einsetzen. Den Spenderinnen und Spendern sage ich ein „Herzliches Dankeschön“ für die monetäre Förderung unseres Brandschutzwesens, des Sport- und Kulturangebots und der sozialen und gesellschaftlichen Einrichtungen.

Nachbarschaftliche Hilfe anbieten

Auch im Alltag ist ehrenamtliches Engagement auch außerhalb unserer Vereine wichtig. Im Amt des Bürgermeisters steht man mit vielen Menschen im Gespräch. Es beeindrucken mich immer wieder Beispiele, wie gut nachbarschaftliche Hilfe in unseren Dörfern funktionieren kann. Für den Nachbarn mitkochen, Besorgungen erledigen, Hilfe bei der Gartenarbeit, ein nettes Gespräch bei einer Tasse Kaffee. Gerade im Winter sind ältere Mitbürger oft auf die Hilfe durch die Nachbarschaft angewiesen.

Winterdienst unterstützen

Alljährlich rückt in den großen und kleinen Kommunen mit den ersten Schneefällen der Winterdienst in den Focus der Öffentlichkeit.

Unsere Mitarbeiter räumen und streuen in der Regel schon ab 02:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen nach Benachrichtigung durch den Kreisbauhof. Werktags läuft die Rufbereitschaft über den Bauhof. Es gibt eine Prioritätenliste, nach der geräumt wird. Dazu gehört vertraglich auch die Verkehrssicherungspflicht der Geh- und Radwege des Landkreises. Die Mitarbeiter bemühen sich nach Kräften, allen Anforderungen gerecht zu werden. Ausgenommen sind private Einfahrten, Gehwege und Anliegerstraßen ohne Gehweg. Diese müssen von den Anliegern geräumt und gegebenenfalls gestreut werden. Vor allem, wenn gefährliche Eisflächen bekannt sind, sollte man einfach eine Handvoll Streugut auch vor dem Nachbargrundstück mit aufbringen. Eine Möglichkeit wäre, sich hier abzusprechen um sich gegenseitig zu entlasten. Gerade ältere, gehbehinderte Nachbarn werden es ihnen danken.

Wohin mit dem Schnee?

Nun haben Sie rechtzeitig geräumt und gestreut und das Räumschild schiebt Ihnen wieder Schnee auf die frei geschaufelten Gehflächen. Das erzeugt nachvollziehbar Unmut. Ein weiterer Effekt des Einsatzes des Räumschildes ist die Verdichtung und Glättung der geräumten Straßenflächen durch unsere Räumfahrzeuge. Eine Alternative wäre nur, die Seiten- und Anliegerstraßen bei moderatem Schneefall gar nicht mehr zu räumen. Dies wäre, wenn sich alle Anlieger einig sind, ein gangbarer Weg. Wenn Sie Kritik oder Verbesserungsvorschläge haben, rufen Sie gerne im Bauamt an. Unsere Mitarbeiter werden versuchen Abhilfe zu schaffen, wo es möglich ist.

Grundstückseigentümer haften

Um unnötige Diskussionen oder gar Streitfälle zu vermeiden möchten wir zur Erinnerung erneut auf die gültige Rechtslage hinweisen.

Verunfallt ein Passant, weil Fußwege weder geräumt, noch gestreut sind, haftet der jeweilige Grundstücksanlieger für den Teilabschnitt des Gehweges oder der Straße (wenn keine Gehwege vorhanden sind) an dem sein Grundstück anliegt. In einem Wendehammer ohne Gehweg gilt dies für das am jeweiligen Grundstück anliegende Straßenteilsegment ebenfalls. Werktags ab 07:00 Uhr und sonn- und feiertags ab 08:00 Uhr (gegebenenfalls bis 20:00 Uhr) wirkt diese Verpflichtung. Gerade bei längeren Geschäftsreisen oder einem Winterurlaub sollte man sich daher unbedingt mit den Nachbarn absprechen.

Eigene Parkflächen nutzen

Solange die Wendeflächen in den Wohngebieten und die Straßen „verparkt“ sind, kann der Schnee grundsätzlich schlecht abgeräumt werden und das Manövrieren der Räumfahrzeuge wird stellenweise behindert.

Wir bitten insbesondere bei Schnee und Eis, Garagen-, Carport und Stellplätze auf dem eigenen Grundstück vorrangig zu nutzen.

Ich danke allen, die hier im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Miteinanders und zum Wohle derer, die noch mehr auf einen sicheren Tritt angewiesen sind, selbst aktiv werden. Allen, die sich bereits schon immer mit den Nachbarn absprechen und in oben beschriebenen Fällen besonnen bleiben und ausnahmsweise nicht nur vor der eigenen Haustüre kehren...

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen unfall- und sturzfreien Winter und ein gesundes und zufriedenes Jahr 2017.

Ihr

Felix Fröhlich

Erster Bürgermeister